Bei den Tarifverhandlungen für die Süßwarenindustrie in Berlin (West) am 29.07.2026 hat es im zweiten Verhandlungstermin ein Ergebnis mit folgendem Inhalt gegeben:
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Anschlusstarifvertrag 24 Monate: 01.06.2026 bis 31.05.2028
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„Leermonat“ Juni 2026
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Erhöhung der Entgelte um 2,9 % zum 01.07.2026
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weitere Erhöhung der Entgelte um 0,3 % zum 01.12.2026
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weitere Erhöhung der Entgelte um 2,9 % zum 01.07.2027
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Zahlung einer Erholungsbeihilfe in Höhe von 80 € im September 2026, Teilzeitbeschäftige anteilig
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Zahlung einer weiteren Erholungsbeihilfe in Höhe von 80 € im Juli 2027, Teilzeitbeschäftigte anteilig
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Auf die Auszubildenden werden die prozentualen Erhöhungen in genannter Höhe umgesetzt. Die Erholungsbeihilfen erhalten sie jeweils zur Hälfte.
Für den Neuabschluss hatte die Gewerkschaft ein umfangreiches Forderungspaket aufgestellt:
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Laufzeit 12 Monate
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Erhöhung der Entgelte um 6 %, mindestens jedoch um 234 €
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Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 €
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Freistellungsregelung von Auszubildenden vor den Abschlussprüfungen soll beibehalten werden
„Tarifverhandlungen leben vom Ausgleich unterschiedlicher Interessen. Gemeinsam mit unserem Sozialpartner NGG ist es gelungen, einen Kompromiss zu erzielen. Der Tarifabschluss berücksichtigt sowohl die schwierige wirtschaftliche Lage der Unternehmen als auch die Interessen der Beschäftigten. Mehr war unter den derzeitigen Rahmenbedingungen für die Unternehmen jedoch nicht verantwortbar“, sagt Dr. Mario Mundorf, tarifpolitischer Geschäftsführer des BDSI.